Blog für Herrmann & Ehrlich. In diesem Blog geht es um die Arbeitsprozesse im Software Engineering, insbesondere um Requirements Engineering, Kreativität, Projekt- und Zeitmanagement und diverse weitere relevante Themen. Autorin: Andrea Herrmann
Gerade hatte ich einen Aha-Moment. Ich hatte mich um 9 Uhr an den Computer gesetzt, um den Artikel über die Vorlesungsbewertungen zu schreiben. Da genug Zeit blieb bis zur Besprechung um 10 Uhr, sah ich nicht auf die Uhr. Ich schrieb im Flow, hochkonzentriert, vergaß die Zeit, und plötzlich war 10 Uhr vorbei. Mein grüner Tee hatte inzwischen auch schon eine Stunde durchgezogen. Zum Glück war die Studentin noch am Rechner und wir konnten die Besprechung noch abhalten, damit sie nächste Woche wie geplant ihre Interviews starten kann. Da Murphy regiert, klingelte während der Besprechung noch zwei Mal das Festnetztelefon, was es sonst fast nie tut. Nach der Besprechung stellte ich den Blogartikel fertig. Das geht aber auch nur darum, weil ich heute am Samstag nur eine Besprechung habe, am Nachmittag noch einen privaten Termin. An normalen Arbeitstagen jagt eine Telko die nächste. Selbst wenn ich zwischendurch einen Zeitslot von einer Stunde habe, wage ich gar nicht, mich ans Schreiben zu setzen, weil ich dabei nämlich im Idealfall immer das Zeitgefühl verliere. Das war nicht das erste Mal, dass ich deswegen zu spät in eine Besprechung kam. Also warte ich mit dem Schreiben auf den Feierabend und tippe tagsüber nur E-Mails oder kurze Blog-Artikel. Abends bin ich dann aber zu müde für Kreativität... Aber gut, der morgige Sonntag wird ein Schreibtag, weil ich nämlich die Kurse für nächste Woche schon vollständig vorbereitet habe. Das ist sonst nämlich meine typische Sonntagsarbeit.
Als nächstes muss ich aber im Real Life in den Supermarkt, um für mein leibliches Wohl zu sorgen. Die Hafermilch ist aus...