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Was verhindert Kreativität bei der Anforderungserhebung?

Wer schonmal versucht hat, mit einer Gruppe von Menschen gemeinsam kreativ Anforderungen zu erfinden, weiß, dass es da viele mögliche Hindernisse gibt. In meinem Gastartikel im t2informatik-Blog beschreibe ich einige Gründe für Blockaden und wie der Moderator damit umgehen kann.

 

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IREB RE@Agile Primer jetzt bei Herrmann & Ehrlich

Nun gibt es bei Herrmann & Ehrlich auch einen zweitägigen Prüfungsvorbereitungskurs für das Zertifikat RE@Agile Primer. Dabei wird nicht nur die Theorie durchgesprochen,sondern dieses Wissen durch eine Fallstudie greifbar gemacht und vertieft. Es geht um die optimale Zusammenarbeit von Requirements Engineering und agiler Entwicklung.
Nähere Informationen zum Zertifikat finden Sie hier:
 
 
Wenn Sie mehr Informationen benötigen oder gerne buchen möchten:
Eine formlose E-Mail an herrmann-at-herrmann-ehrlich.de genügt!

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unser Vortrag auf der RE-Konferenz: Creativity Techniques for Requirements Elicitation

Aktuell bereiten wir uns vor auf unseren Beitrag zur Requirements Engineering Konferenz, genauer im EmpiRE-Workshop. Sein Titel ist "Creativity Techniques for Requirements Elicitation: Comparing Four-Step EPMcreate-Based Processes". Er beruht auf einem Studentenexperiment, das ich mit meinen Studenten durchgeführt habe und in dem zwei verschiedene Varianten der EPM Create Methode zur Anforerungsermittlung miteinander verglichen wurden. Beide Methoden haben zahlreiche Anforderungen hervor gebracht, gerade auch innovative Anforderungen. Die EPM Create-Methode stammt von Daniel M. Berry und Luisa Mich.

Link zum Workshop

 

 

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Link auf mein altes Blog

Entgegen anderslautender Gerüchte wurde mein bisheriges Blog doch nicht abgeschaltet. Darum hier nun ein Link auf viele Jahre Blogging.

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Zeitmanagement: Planbarkeit

Heute erschien mein Artikel "Das Zeitmanagement und die Planbarkeit" im Freiberufler-Blog. Darin geht es darum, warum unsere Arbeit nicht planbar ist, und warum wir sie trotzdem planen sollten, und zwar flexibel!

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Können User Stories gute Anforderungen sein?

User Stories sind definitiv Anforderungen, aber sind sie auch gute Anforderungen? Meiner Meinung nach können sie nicht gut sein, im Sinne der klassischen Kriterien. Schon die Tatsache, dass es sich um eine Kurznotation handelt, die nur den Erfolgsfall eines Szenarios betrachtet, verhindert das. Etwas ausführlicher diskutiere ich diese Frage in meinem Artikel im Microtool-Blog.

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Kreativität im Requirements Engineering: mein Artikel im Objektspektrum

Heute erschien mein Artikel "Kreativität im Requirements Engineering" im Online-Special "Requirements Engineering" der Zeitschrift Objektspektrum. Sie können den Artikel online hier lesen. Er enthält sozusagen ein Kochrezept für die kreative Anforderungserhebung. 

 

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"Sprint - How to solve big problems and test new ideas in just five days" von Jake Knapp, John Zeratsky, Braden Kowitz

Aufwändige, rein theoretische Marktanalysen sind passé. Heutzutage entwickelt man Produkte lean, agil und iterativ. Dadurch wird kein Cent verschwendet, und nach dem Pareto-Prinzip kann man ja mit 20% des Aufwands schon 80% aller Marketingfragen klären.

Das von Knapp et al beschriebene Vorgehen wendet agile Prinzipien an, um schnell  Gewissheit zu erlangen darüber, ob das Produkt die Kundenbedürfnisse erfüllt. Die eingesetzten Prinzipien sind frühes Feedback von echten Kunden, fail fast, Timeboxing und Konzentration auf das Wichtigste.
Erfolgskritisch ist auch das richige Team. Ein oder zwei Entscheider müssen mit an Bord sein, ein Experte für die Finanzen, einer fürs Marketing, ein Kundenkenner, ein technischer Experte und ein Design-Experte, insgesamt maximal 7 Leute.

Die Timeboxes sind die fünf Wochentage:
Montag: Das Ziel des Projektes wird definiert, eine Map erstellt, das Wissen des Teams gesammelt.
Dienstag: Kreativitätsworkshop, verschiedene Lösungen skizzieren
Mittwoch: die beste Lösung auswählen und ein Storyboard erstellen
Donnerstag: einen realistischen Prototypen bauen
Freitag: Tests mit echten Kunden

Das Vorgehen ist detailliert beschrieben, einschließlich Checkisten, Tipps und Tricks sowie anschaulichen Beispielen. Mit Hilfe dieses Handbuchs können Sie nächsten Montag gleich starten!

Weitere Informationen, die Checklisten und Zusatzmaterial finden Sie nicht nur im Buch, sondern auch hier: https://www.thesprintbook.com/


Jake Knapp, John Zeratsky, Braden Kowitz: "Sprint - How to solve big problems and test new ideas in just five days"
Simon & Schuster Paperbacks, 2016
ISBN 978-1-5011-4080-8
ISBN 978-1-5011-2177-7 (ebook)

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Datenschutz? Daten kann man nicht schützen...

Ich sage gerne, dass man Daten genau genommen gar nicht schützen kann. Alles, was digital ist, kann gehackt, mitgelesen, abgehört werden. Die Digitalisierung und das Internet erhöhen die Verfügbarkeit von Daten, aber auch das Diebstahlrisiko.

Daten zu vernichten ist eine wirkungsvolle Datenschutzmaßnahme. Es erhöht auch definitiv die Datensicherheit, heikle Informationen überhaupt nie zu digitalisieren, sondern mit dem bewährten Papier zu arbeiten. Das liegt dann nur an genau einer Stelle, wo ein Datendieb physisch einbrechen müsste. Sicherheit erhöht sich mit dem Aufwand, der für den Diebstahl nötig ist. Die mangelnde Verfügbarkeit der papierbasierten Daten innerhalb von Verarbeitungsprozessen gefällt uns vielleicht nicht, ist aber bei vielen Geschäftsprozessen gar nicht nötig.

Dass Google (und jeder andere Mailanbieter!) die Mails und Kalender seiner Kunden mitlesen kann, ist unter Informatikern schon immer ein offenes Geheimnis. Bei Heise bekommen wir es nochmal schriftlich.

E-Mails sind letztlich nur Textdateien, die übers Internet von Rechner zu Rechner gereicht werden. An jedem Punkt der Reise und auch bei jedem Transfer können sie potenziell mitgelesen werden, außer sie sind verschlüsselt. Das ist bei Briefen natürlich auch so, aber der Postweg ist doch etwas abgeschlossener, nur klar definierte Personen bekommen die Post in die Hand, und ein Briefdiebstahl wäre aufwändiger als ein E-Mail-Diebstahl.

 

 

 

 

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DocMuc-Konferenz: 21. Juni 2018 an der Hochschule München

Mehr als hundert Teilnehmer/innen trafen sich zur eintägigen DocMuc-Konferenz, um sich über Dokumentation auszutauschen. Dabei ging es nicht nur um die schriftliche Dokumentation, Lastenhefte, ISO 26262, DSGVO, Styleguides. Metadaten oder Taxonomien. Themen waren auch die virtuelle Realität, Videos und Online-Kommunikation. In seiner Key Note sprach Herr Byrne (SAP Irland) über User Assistance durch Mitarbeiter oder Chatbots. Chatbots können ebenfalls Fragen beantworten, sind aber unbeliebt, weil sie Menschen ihren Arbeitsplatz wegnehmen. Die Cyberpsychologie beschäftigt sich als Wissenschaft damit, wie wir mit Technologie interagieren, wie die Technik uns beeinflusst und wie Technik entwickelt werden sollte, damit sie am besten zu uns passt. Menschen verhalten sich in der Online-Kommunikation definitiv anders als im real Life. Insbesondere urteilen sie übereilt und lügen für eine positive Selbstdarstellung. (Sagt jedenfalls Byrne. Es wäre mir neu, dass das im real Life nicht gilt.)

Gerade im Hinblick auf die Generation Y, die nicht mehr liest, sondern Informationen lieber multimedial aufnimmt, sind personalisierte Videos erfolgversprechende alternative Kommunikationsmedien und auch das Thema "Augmented Reality und Virtual Reality im technischen Training" (Vortrag von Mühlbauer und Irmler) bzw. "im Schulungsbereich" (Vortrag von Maier) weisen in die richtige Richtung. Auch digitale Assistenten (Vortrag von Gust), mobile Apps (Vortrag von Grünwied) sowie die Integration von Smartphones und künstlicher Intelligenz zur sogenannten mHlealth macht Sinn, bringt aber neue Herausforderungen mit sich (Vortrag von Briganti).

In meinem eigenen Vortrag "Agile Dokumentation" wies ich aber auch darauf hin, dass der agile Versuch, Dokumentation von Software abzuschaffen, misslungen ist und die guten alten Dokumentationsformen wiederkehren, weil sie eben doch ihren Nutzen brachten. Neu sind teilweise nur die Namen, teilweise wird im Agilen bewusst nicht-virtuell gearbeitet (auf Paperkarten) und möglichst eine Beteiligung des ganzen Teams angestrebt. Beispielsweise das Story-Mapping ist ein Beispiel einer kartenbasierten Geschäftsprozessanalyse, bei der jede/r Hand anlegen kann, statt dem Mann an der Tastatur Änderungswünsche vorzuschlagen.

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