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Immersives Lernen mit VR-Szenarien

Ein gutes Video über das immersive Lernen mit VR-Szenarien finden Sie hier. Für meine eigenen Kurse sehe ich dafür keine Notwendigkeit, weil Software Engineering keine dreidimensionalen Objekte produziert. Ich setze mehr auf Gamification. Aber für den Maschinenbau oder Physik ist VR super. Schließlich ist das dreidimensionale Vorstellungsvermögen eines der Lernziele dieser Studienfächer.

Am Ende des Videos fehlt mir zusätzlich zu den beiden Testimonials noch eine richtige Evaluation. Ich denke aber, dass die VR-Übung nicht unbedingt lehrreicher sein muss als eine Übung am realen Objekt. Das Argument, dass man nicht ständig alle möglichen Maschinenmodelle für die Ausbildung vorhalten möchte oder kann, ist schon Grund genug, virtuelle Montageübungen durchzuführen. Und wenn die Technologie schon da ist, könnte man auch gleich das dreidimensionale CAD-Zeichnen einführen.

Andrea Herrmann

 

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Informationen zur Corona-App

In diesem Youtube-Video erhalten Sie aktuelle Informationen über Corona-Apps vom Sicherheits-Experten Prof. Federrath.

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Der Geschlechterunterschied in den naturwissenschaftlichen Fächern

Ein neu erschienener Artikel in der Zeitschrift Science von Cimpian, Kim und McDermott hat gründlich den Werdegang von fast 6000 Schülern untersucht. Dabei wurde auch deren Leistungsniveau berücksichtigt. Das Ergebnis überrascht mich nicht, habe ich einiges davon schon selbst im Studium beobachtet: Die Mädchen, die ein technisches Fach studieren, die waren schon in der Schulzeit sehr gut und wussten genau, warum sie dieses Fach gewählt haben, während bei den Jungs viele nur darum in dem Studiengang landeten, weil ihnen nichts Besseres einfiel oder weil es hieß, man habe damit später gute Chancen auf einen fürstlich bezahlten Job. Begabung spielte bei der Wahl dieses Studienfachs nur bei den Mädchen die wichtigste Rolle.

Leider hört die Studie hier anscheinend auf. Ich berufe mich momentan auf eine Zusammenfassung von Sibylle Anderl in der FAZ, werde mir den ganzen Artikel jedoch besorgen, sobald ich wieder an der Hochschule bin. Schmerzhafter finde ich persönlich die Folgen, die diese Ungleichverteilung der Begabungen im Berufsleben hat. Denn  folgerichtig ist es sehr wahrscheinlich, dass bei der täglichen Arbeit eine leistungsstarke Frau mit leistungsschwachen Männern zusammenarbeiten muss, auf derselben Hierarchieebene oder sogar mit einem weniger begabten Chef. Jedoch verlangen die Regeln der Machogesellschaft (bzw. Misogynie), dass jede Frau unter jedem Mann stehen muss. Nach meiner Beobachtung legen besonders Männer einen Wert darauf, die in der Hierarchie der Männer weiter unten stehen, z. B. solche, die schlecht verdienen, nicht studiert haben, ihre Doktorarbeit abgebrochen oder dergleichen. Gerade so einer wird nervös oder sogar offen feindselig, wenn er erfährt, dass ich als Frau etwas geleistet habe, was er noch nicht getan hat (z. B. ein Fachbuch geschrieben oder auf einer Konferenz vorgetragen), mehr verdiene als er oder einfach nur studiert habe. Oft genug bleibt es nicht bei Aggressionen und Unterstellungen vor versammelter Mannschaft ("Diesen Artikel können Sie nicht selbst geschrieben haben, weil Ihnen [als Frau] die Kompetenz dafür fehlt!"), sondern die steigern sich gerne auch so in ihre Feindseligkeit hinein, dass Lügen verbreitet werden, um mich fertig zu machen. Als Beispiel ein Fall, wo ein Lehrbeauftragter (der nicht studiert hatte), sich darüber ärgerte, dass ich als Vertretungsprofessorin für meine Vorlesungen mehr Lohn erhielt als er. Seiner Meinung nach war er höher qualifiziert und mehr wert als ich, weil er nämlich schon in der Praxis gearbeitet hatte, was ich als Frau Doktor Privatdozentin ja nicht getan haben konnte. (Ich habe sieben Jahre lang in IT-Firmen gearbeitet.) Er machte mich systematisch bei meinen Studenten schlecht und sie glaubten ihm natürlich, dass ich noch nicht in einer Firma gearbeitet habe. Jede Woche fragte er sie, was ich in meiner Vorlesung behandelt habe und erklärte ihnen, dass sie diese weltfremden Uni-Methoden (z. B. die UML) nicht zu lernen brauchen, weil die in der Praxis grundsätzlich nicht verwendet werden. In der Machogesellschaft zählt das Wort eines Mannes immer höher als das einer Frau. Wenn ich erzähle von Projekten, die ich während meiner Berufstätigkeit in IT-Firmen geleitet habe, und irgendein Mann, der mich gar nicht kennt, behauptet, ich hätte immer nur an der Uni gearbeitet oder sei sogar mein Leben lang Hausfrau gewesen, dann wird natürlich ihm geglaubt. Warum sollte er lügen? Und falls er lügt, wird er gute Gründe dafür haben, so die spontane Meinung der Machogesellschaft, was mir schon oft so gesagt wurde. Dieser Mann war so überzeugt von seiner Weltsicht und der moralischen Richtigkeit seiner Handlung, dass er mir ganz freimütig und ohne schlechtes Gewissen auf der Weihnachtsfeier davon erzählte. Er belehrte mich dort lang und breit, dass ich den Studenten völlig die falschen Inhalte beigebracht hätte, die sie für das Berufsleben nicht benötigen. Er ignorierte meinen Hinweis, dass ich in meinen Projekten sehr wohl UML verwendet habe. Er hatte in der Vorlesung "Hardware Engineering" Softskills gelehrt und Rollenspiele gemacht. Als ich ihn auf das Modulhandbuch hinwies, in dem steht, was in der jeweiligen Vorlesung zu behandeln sei, winkte er ab mit einem Hinweis auf seine Missachtung von akademischer Bildung im Allgemeinen. Für das Berufsleben seien die Softskills viel wichtiger. Seine Kursbewertung fiel natürlich viel besser aus als meine. Natürlich hat dieser Mann auch darum so gehandelt, weil er zu den im Artikel genannten Menschen mit niedriger Leistung und Selbstüberschätzung gehört. Aber es ist doch ein Mann-Frau-Problem, dass er sich ausgerechnet mich aussuchte, um sich auf meine Kosten bei den Studenten als "kompetener als die Unileute" positioniert. Was gezeigt werden sollte: Diese sich selbst überschätzenden inkompetenten Männer, die mehr sein wollen als sie sind, sind die geborenen Feinde der erfolgreichen Frau.

In dem oben genannten Artikel klingt es so als würden die leistungsschwachen Männer und die leistungsstarken Frauen als getrennte Gruppen nebeneinander her studieren, unabhängig voneinander. Tatsächlich gibt es auch hier schon leichte Wechselwirkungen, z.B. wenn ein in der Prüfung erfolgloser männlicher Student alle Kommilitoninnen nach ihrer Note fragt mit dem Ziel, jemanden zu finden, der noch schlechter war als er. Einem entfuhr in der Situation mal: "Scheiße, jetzt sind sogar die Mädchen schon besser als ich." Zum Glück hängt die Note beim Studium nicht von der Meinung der Kommilitonen ab. Im Berufsleben aber schon! Da gibt es Abhängigkeiten, z. B. hängt meine Leistung davon ab, dass ich von den Kollegen die dafür nötigen Informationen und Zuarbeit erhalte oder sogar bewusst angelogen werde. Nach meiner Beobachtung sind die Kollegen immer so lange nett und freundlich, solange sie noch annehmn dürfen, ich sei Berufsanfängerin. Wirklich überall ist das die Default-Annahme bei einer Frau. Die Feindseligkeit beginnt immer ganz abrupt in dem Moment, wo ich irgendeine Vorerfahrung erwähne. Dann entgleisen die Gesichtszüge. (Die FH Dortmund möchte ich hier ausdrücklich ausnehmen, da habe ich das noch nicht beobachtet. Das liegt vermutlich daran, dass es dort schon sehr viele kompetente Frauen gibt.)

In diesen Zusammenhang passt auch eine aufschlussreiche Studie, die zeigt, dass Frauen durch ihren männlichen Vorgesetzten umso schlechter bewertet werden, je höher sie qualifiziert sind. Nach meiner Beobachtung ist es für einen Chef noch erträglich oder sogar erfreulich wenn "einer von seinen Männern" etwas Großes leistet. Schließlich gehören sie zum selben Team. Aber die Mitarbeiterin soll bitte nicht den Chef übertrumpfen, also z. B. nicht auf einer Konferenz einen erfolgreichen Vortrag halten, wenn der Chef mit seinem eigenen Vortrag nicht zufrieden war.

So, ich muss jetzt erstmal wieder Puls und Stresslevel runter bringen und dann gehe ich noch was leisten. Irgendetwas Geniales, das mir am Ende doch nicht als Leistung angerechnet wird, "weil Frauen sowas doch normalerweise nicht können" oder "weil das doch das Wissen eines Mannes sein muss" (Original-Töne).

Andrea Herrmann

 

 

 

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Eliten

Die Corona-Krise ist nicht nur eine Phase der Virtualisierung der Kommunikation, sondern auch eine Phase der Experten:

"Die 'Eliten', das sind in den Augen der Populisten die Gebildeten: die Leute mit dem Doktortitel, die arrogant sind und sich für etwas Besseres halten. Solange nichts Schlimmes passiert, kann man sich natürlich den Luxus erlauben, nicht auf die Experten zu hören. Aber im Katastrophenfall werden die Experten plötzlich unverzichtbar. Dann zeigt sich, dass sie ihren Doktortitel nicht im Lotto gewonnen haben, sondern dass er sich harter Arbeit verdankt - und dass sie nicht aus Arroganz mit Autorität sprechen."

Hannes Stein, zitiert in der Zeitschrift "Forschung und Lehre, 5/20", dort zitiert nach Die Welt vom 3. April 2020

 

Simon Ehrlich

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GI-Arbeitskreis sieht grobe Mängel in der Datentransparenzverordnung des BMG

Der Präsidiumsarbeitskreis Datenschutz und IT-Sicherheit der Gesellschaft für Informatik (GI) kritisiert fehlende Maßnahmen zu Datenschutz und IT-Sicherheit in der Datentransparenzverordnung (DaTraV) des Gesundheitsministeriums und empfiehlt dringende Nachbesserungen.

Berlin, 5. Juni 2020 – Die Datentransparenzverordnung (DaTraV) des Bundes-gesundheitsministeriums (BMG) soll Details zum 2019 verabschiedeten Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) regeln, so auch die Weitergabe von Daten zu Forschungszwecken. In einer nun veröffentlichten Stellungnahme kritisiert der Präsidiumsarbeitskreis Datenschutz und IT-Sicherheit der Gesellschaft für Informatik (GI) die vorgesehene zentrale Datensammlung sämtlicher gesetzlich Versicherter ohne Widerspruchsmöglichkeit scharf. Datenschutz und IT-Sicherheit sind nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Die Stellungsnahme können Sie hier herunterladen.

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Informatica Feminale in Furtwangen im September

Wegen der Corona-Krise wurde die Informatica Feminale Baden-Württemberg vom Juli in den September verschoben. Momentan ist noch unklar, ob wie sie im Real Life oder virtuell durchführen, aber sie findet statt vom 22.09. bis 26.09.2020. Anmeldeschluss ist der 28. Juli.

Ich biete dort wieder meinen Kurs über Künstliche Intelligenz an.

Andrea Herrmann

 

 

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Elements of AI - kostenloser Online-Kurs zur Künstlichen Intelligenz

Um mir anzusehen, was die Kolleg/innen so machen, habe ich neulich den kostenlosen Kurs "Elements of AI" über Künstliche Intelligenz durchgearbeitet. Herausgegeben wird er von der Universität von Helsinki, und finnische Studenten können durch dessen Besuch sogar 2 ECTS-Punkte erwerben. Der Kurs besteht aus 6 Kapiteln, die man idealerweise in sechs Wochen durcharbeitet mit einem Aufwand von jeweils fünf Stunden. Das ist großzügig gerechnet. Ich als Expertin habe jedes Kapitel natürlich in ein bis zwei Stunden geschafft. Man kann das also gut nebenher machen. Noch lieber hätte ich die Theorieteile als Video gesehen als die Texte gelesen. Aber ich verstehe, dass wenn das Ziel darin besteht, den Kurs in allen europäischen Sprachen zur Verfügung zu stellen, dann ist die Übersetzung eines Textes einfacher fällt als die eines Videos. Momentan gibt es den Kurs in den skandinavischen Sprachen sowie Deutsch und Englisch. Für weitere Sprachen werden Parter vor Ort gesucht. Das ehrgeizige Ziel des Projektes besteht darin, ein Prozent aller Europäer/innen zu schulen. Über 410.000 Teilnehmer hatte der Kurs bereits.

Der Kurs ist wirklich sehr einfach gemacht: schliche Sätze, einfache Worte. Alle Fachbegriffe werden verständlich definiert, z. B. "Was ist eine Taxonomie?" Für einen Fortgeschrittenen und eventuell auch für einen Informatik-Studenten sind die Formulierungen sogar eher etwas zu untechnisch und unwissenschaftlich. Ich musste mich recht mühsam in die didaktisch vermutlich sinnvolle Darstellung der Bayes-Gesetze eindenken, weil mir die mathematischen Formeln seit der Schulzeit geläufig sind. So musste ich dann die neue Darstellung in die alte übersetzen, um die Aufgabe zu lösen und dann zurück übersetzen.

Die zahlreichen Übungsaufgaben sind machbar, aber nicht trivial. Die fünf Freitextaufgaben werden durch einen Peer Review (durch die anderen Teilnehmer/innen) bewertet. So bekommt man als Teilnehmer auch die Ansichten anderer mit, aber auch teilweise deren Ratlosigkeit ("Was soll ich jetzt hier schreiben?"). Ich finde den Kurs gut gemacht, weil er knapp die wichtigsten Grundlagen zusammenfasst und ein gutes Verständnis von KI, deren Fähigkeiten und Grenzen vermittelt. Mir wäre noch eine Menge mehr eingefallen, was man hätte behandeln können, aber das sparen sie sich vermutlich für den Folgekurs auf. Der Kurs ist optisch ansprechend, technisch tadellos und schlüssig gestaltet. Zielgruppe sind aber eindeutig Anfänger, gerne auch Nichtinformatiker/innen. Vor technischen Fachbegriffen muss man sich nicht fürchten, eher vor der enthaltenen Mathematik. :-)

Viel Spaß!

Andrea Herrmann 

 

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Corona: Kosten und Nutzen

Die Corona-Infektionen sind teuer fürs Gesundheitssystem. Manche Branchen machen gerade gar keine Umsätze. 

Trotzdem frage ich mich, ob es nötig ist, Milliarden an Euro "neu zu drucken" und durch diese Subventionen eine Inflation oder sogar den finanziellen Kollaps der EU auszulösen. Grundsätzlich sollten Unternehmen, Versicherungen und Privathaushalte Rücklagen für Krisen bilden. Risiken, Naturkatastrophen und "höhere Gewalt" gehören zum Leben dazu. Der Staat muss nicht jeden Schicksalsschlag abfedern und jede marode Firma retten. Niemand ist dazu verpflichtet oder dazu fähig, uns makellose Sicherheit zu verschaffen.

Als Freiberufler gehört das Auf und Ab zu meinem Leben. Darum treffen mich die aktuellen Verwerfungen emotional wohl am wenigsten. Mancher Festangestellte meinte schon, alles viel richtiger gemacht zu haben als ich. Nun stellt es sich heraus, dass ihre Sicherheit nur eine scheinbare war. Es gibt keine Sicherheit, keine Garantie dafür, dass alles so weitergeht, wie wir uns das für den Idealfall erhoffen. In komplexen Systemen ist der Idealfall sogar eher unwahrscheinlich.

Ich verstehe, dass jetzt alle ganz schrecklich jammern müssen. Wer in der Demokratie am lautesten jammert, bekommt die meisten Subventionen vom Staat. Das ist Strategie. Bloß sehe ich die Gefahr, dass dieses Jammern die Stimmung verdirbt. 

Im Vergleich zu dem, was hätte passieren können, ist relativ wenig passiert. Natürlich hat die Regierung die Maßnahmen angeordnet und ist dafür verantwortlich. Der Virus selbst ist jedoch "höhere Gewalt", und die hätte uns ganz anders gebeutelt, ohne diese Schutzmaßnahmen. Tatsächlich haben zahlreiche Unternehmen bereits Dienstreisen und Besprechungen mit externen Besuchern abgesagt und verboten, bevor die Regierungen dies taten - zum Schutz ihrer Mitarbeiter/innen, also zu ihrem eigenen Wohl und im eigenen Interesse, weil eine Kosten-Nutzen-Rechnung ergab, dass es so besser ist. 

Die Anti-Corona-Einschränkungen haben den meisten Unternehmen und Privatpersonen mehr Nutzen als Schaden gebracht. Firmen sparen Stromkosten, Clopapier, Reisekosten und die Kosten für das Desinfizieren ganzer Gebäudeteile, falls dort die Seuche gehaust hätte. Die Mitarbeiter/innen sparen im Home Office Fahrtkosten und Fahrzeit und Kosten für das Kantinenessen. Darüber, dass wir uns Geld für Kinokarten, Restaurantessen, Wochenendausflüge und dergleichen gespart haben, freuen wir uns wohl weniger. Gleichzeitig haben die Hygienemaßnahmen unserer Gesundheit doch gut getan. Außer Corona sind uns noch weitere Infektionskrankheiten erspart geblieben, außerdem Sportunfälle und andere Missgeschicke, die einem unterwegs passieren. In den Arztpraxen ist es gerade so leer wie sonst nie. Ich habe mich sogar gefragt, ob wir nun nebenbei die eine oder andere ansteckende Krankheit ganz ausgerottet haben. Wäre schön.

Natürlich gibt es eine Vielzahl an Branchen, die unerträglich gelitten hat. Der Künstler, der sowieso schon immer von der Hand in den Mund lebt und von dem Auftrittshonorar von gestern Abend am Morgen seine Miete bezahlt, den hat es jetzt natürlich böse erwischt. Ich persönlich hätte aber kein Problem damit, das in den letzten Monaten eingesparte Geld zur Milderung dieser Folgen zu spenden. (Man könnte z. B. bei zukünftigen Kunstveranstaltungen für den Rest des Jahres zusätzlich zum Eintrittspreis noch einen freiwilligen Bonus einkassieren? Das wäre wohl die einfachste Umsetzung.)

Darum hoffe ich, dass das ganze taktische Jammern zum Eintreiben von Subventionen unseren Blick nicht vernebelt. Hurra, wir leben noch! Unsere Infrastruktur ist noch intakt, das meiste Business lief weiter. Wir haben gearbeitet, Mehrwerte geschaffen, einige Monate Entschleunigung erlebt, die Fenster geputzt, unsere Schränke entrümpelt, die Gesundheit gepflegt. 

Simon Ehrlich

 

 

 

 

 

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FH Dortmund: gemeinsam, nicht einsam

Der Fachbereich Informatik der FH Dortmund hat in dem beinahe ganz verwaisten Hochschul-Gebäude einen Film gedreht, der auf Youtube zu finden ist. So können wir alle sehen: Die Hochschule gibt es noch, die Leute sind auf ihrem Posten. Wir sind alle in Gedanken und Taten da, auch wenn wir zu Hause arbeiten. 

Andrea Herrmann

 

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Artikel im Informatik-Spektrum: Vertrauenswürdige Kommunikation

In der nächsten Ausgabe des Informatik-Spektrums erscheint ein Artikel von mir: "Vertrauenswürdige Kommunikation: Ergebnisse einer Umfrage". Es ist die Zusammenfassung einer Umfrage, die wir unter den Mitgliedern der Gesellschaft für Informatik durchgeführt haben. Sie finden dort eine umfangreiche Liste von dezentralen Kommunikationstechnologien, zumeist Open Source. Sie können den Artikel bereits vorab hier online lesen.

Andrea Herrmann

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