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Teambuilding im Requirements Engineering

Die Stakeholder eines IT-Projektes springen oft wie ein Sack Flöhe in alle Richtungen davon. Dabei sollten sie besser wie ein Gespann das Projekt in dieselbe Richtung ziehen. Wie man das, falls überhaupt möglich, erreichen kann, diskutiere ich i meinem neusten Artikel Teambuilding im Requirements Engineering im t2-Informatik-Blog.

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REFSQ2020 - Call for Online Participation

The REFSQ working conference is the leading European conference series on requirements engineering. It is the goal of REFSQ to foster the creation of a strong European RE community across industry and academia since 1994.

This year REFSQ will take place as an Online Live Event on 23-26 June 2020. The REFSQ2020 special theme is “RE and Cyber-Physical Systems”, to emphasize the role that RE can play in the design of the next generation of systems where people, and physical and software components interact in many different ways.

Register before June 16, 2020: https://refsq.org/2020/event-information/registration


Keynotes

The conference will feature 4 exceptional keynotes
(*) Carlo Ghezzi (Politecnico di Milano, Italian father of Software Engineering)
(*) Alistair Mavin (Independent Requirements Specialist, EARS's father)
(*) Benjamin Collar (Siemens, Head of Industrial Cyber and Digital Security)
(*) Karel Vredenburg (IBM Canada Ltd, Design Director, Educator, Podcaster)


Scientific Programme

(*) 21 high-quality paper papers have been accepted and will be presented on June 24 and 26, see the list here: https://refsq.org/2020/conference-programme/accepted-papers
(*) 4 Tools and 5 Posters have been accepted, see here: https://refsq.org/conference-programme/posters-tools

See the full program here: https://refsq.org/2020/conference-programme/detailed-programme


Workshops

(*) NLP4RE: 3rd Workshop on Natural Language Processing for Requirements Engineering
(*) CreaRE: 8th International Workshop on Creativity in Requirements Engineering
(*) RE4AI: International Workshop on Requirements Engineering for Artificial Intelligence


Live Studies

(*) Exploring the influence of the emotional state on the efficiency for correcting defects in conceptual models: a live study
(*) On the Perceived Harmfulness of Requirement Smells: An Empirical Study


Industry Track

The Industry Track will feature 5 talks by speakers from different companies (Delta Informatica, ERREQUADRO, CNR, QRA, CBA GROUP)

List of Talks: https://refsq.org/2020/conference-programme/industry-track


The whole program is available at:
https://refsq.org/2020/conference-programme/program-overview


Online registration is available at:
https://refsq.org/2020/event-information/registration

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Pizza bestellen schwer gemacht

Man sollte meinen, die Restaurants hätten ein Interesse daran, in Corona-Zeiten Essen auszuliefern. Danach sah es mir gerade nicht aus. Ich habe 45 Minuten mit dem Versuch verbracht, mir Essen ins Büro liefern zu lassen.

Eigentlich hatte ich vorletzte Woche recherchiert, dass die Kostbar, unsere Mensa von nebenan, ab dem 4.5. ihre "Betriebsferien" beendet. Allerdings habe ich vergessen, diese Information vorige Woche nochmal zu verifizieren. Öffnungszeiten veralten heutzutage sehr schnell. Laut aktuellem Stand haben die beiden Mensen, deren Webseiten ich gefunden habe, geschlossen, ohne Information darüber, wann sie wieder Geld von mir zu nehmen gedenken.

Also Suchmaschine gestartet. Ich habe 45 Minuten lang versucht, etwas zu essen hier ins Büro zu bestellen. Inzwischen ist der Hunger so groß, dass ich keinesfalls noch weitere 50 Minuten bis zur Lieferung warten kann! Es gibt also Knäckebrot, Käse und Datteln, eine ausgezeichnete und nahrhafte Kombination.

Warum ist es mir nicht gelungen, etwas zu bestellen, obwohl ich doch kein Internet-Neuling bin? Durchgängig hatte ich das Problem, dass die wichtigen Informationen immer erst ein, zwei Klicks zu spät angezeigt wurden. 80% aller Lieferservices liefern erst abends. Einer liefert auch nicht hierher, obwohl er mir als Suchergebnis angezeigt wurde, nachdem ich die Adresse eingegeben hatte. Die Information, dass ich meine Pizza erst am Abend bekomme, erhielt ich kurz vor dem Klick auf den "Bestellen"-Button. Schade, denn das war der einzige Lieferservice, der auch Einzelpersonen beliefert mit Mindestbestellwert 11 Euro. Alle anderen geben 20 oder 30 Euro an. Zuletzt stellte ich mir eine Kombination aus Mittagessen, Salat und Abendessen zusammen, um bei einem teuren asiatischen Restaurant mit vernichtenden Kritiken (Stil: "So einen Fraß will keiner!") zu bestellen. So verzweifelt war ich schon. Allerdings habe ich dann beim Eintragen meines Lebenslaufs ins Bestellformular einen Fehler gemacht. Ich hatte meine Hochschulwebseite offen, um Telefonnummer, Raumnummer und Schuhgröße ins Bestellformular zu übertragen, klickte zwischen beiden Tabs hin und her und dabei verklickte ich mich. Und schwupps und weg. Das mühsam zusammengestellte Ensemble war weg. Ich hätte also nochmal neu anfangen müssen, um mir ein überteuertes, vermutlich ungenießbares Essen zu bestellen, das außerdem noch die Gefahr mit sich bringt, dass ich mich mit irgendetwas infiziere. (Laut meiner persönlichen Statistik habe ich mir bisher fast alle Vireninfektionen beim Essen außer Haus eingefangen.) Ich gab dann auf und kramte in meiner Schublade herum, in der immer irgendeine Notration liegt.

Das Knäckebrot ist schon OK, aber etwas dürftig im Vergleich zu den fünf verschiedenen Mittagsmenüs, die ich mir in Gedanken schon zusammeengestelt hatte. Adieu Pizza, adieu Sushi, adieu gebratene Nudeln mit Meeresfrüchten, adieu Spinat-Lasagne und die anderen Leckereien!

Morgen und übermorgen gibt es mittags dann ohnehin Müsli, weil es zu mehr aus Zeitgründen gar nicht reicht. Die Mittagspause beträgt laut Stundenplan nur 45 Minuten, und die Mensa hat dann ja immer noch zu. 

 

 

 

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Update: the CreaRE-Workshop on 23 June 2020

The REFSQ Conference will take place the 23th to 26th June as an online conference, so not in beautiful Pisa. The Ninth International Workshop on Creativity in Requirements Engineering CreaRE is scheduled for the 23th June in the afternoon. 
 
We plan to organize a real-life workshop in Germany, where presenters, audience and discutants join us online, so a hybrid model. The feasibility depends on the virus situation at that point of time. We hope we can have the traditional workshop dinner in a restaurant after the workshop. 
 
the REFSQ conference site: https://refsq.org/2020/welcome
the Workshop site: https://creare.iese.de/

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FH Dortmund: the reboot

Die FH Dortmund lag nun einige Wochen im Dornröschenschlaf. Außer Pförtner und Notbesetzung war niemand da, das Gebäude abgeschlossen. Alle arbeiteten im Home Office. Nun starten wir neu. Ab nächste Woche dürfen zumindest die Mitarbeiter/innen wieder in ihre Büros. Mit Abstandhalten, Händewaschen und Maskenpflicht. Sogar die Kostbar macht wieder auf, ihre "Betriebsferien" enden am 3. Mai. 

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Ein gutes Buch

"Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel erahnen."

Lao-Tse

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Kurs "Leichtgewichtiges Requirements Engineering" nun auch als Online-Seminar

Mein Seminar "Leichtgewichtiges Requirements Engineering" gibt es nun - coronabedingt - auch als Online-Kurs. Der Kurs findet synchron statt am 28.+29. Mai 2020. Thema ist es, das Requirements Engineering auf das Notwendigste zu begrenzen. Dabei präsentiere ich keine vorgefertige Lösung, sondern wir entwickeln diese gemeinsam. Es ist also mehr Coaching / Beratung als ein Vortragskurs. 

Andrea Herrmann

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spontan und kreativ in der Krise: Schutzausrüstung aus dem 3D-Drucker

Es ist immer wieder faszinierend, was plötzlich so alles geht - spontan kreativ. Alle Ressourcen werden genutzt, um das gemeinsame Problem gemeinsam zu lösen. An der FH Dortmund werden aktuell Schutzmasken mit dem 3D-Drucker produziert, um zwei Krankenhäuser damit auszustatten

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Der Peitscheneffekt und das Clopapier?

Gerade habe ich einen Artikel über Lieferketten der Supermärkte gelesen. Darüber, dass die Supply Chains oft von Künstlicher Intelligenz gesteuert werden, die als Grundlage für ihre Planung das Kundenverhalten der letzten Jahre verwendet. Das passt momentan nicht. Wir befinden uns in einer Phase der Hamsterkäufe! Tja, das haben wir jetzt davon, wenn wir systemrelevante Themen wie die Clopapierproduktion und -lieferung den Maschinen überlassen! 

Dabei fiel mir der Peitscheneffekt wieder ein (Bullwhip Effect). Wie war das nochmal mit kleinen Schwankungen im Kundenverhalten, die sich über die Lieferkette - dank KI - aufschaukeln können? Wikipedia erklärt das Phänomen aus der Geschäftsprozess-Management-Welt sehr gut. Konkret müsste das doch jetzt bedeuten: Die Händler registrieren einen erhöhten Verbrauch und prognostizieren einen Anstieg. Bei ihren Zwischenhändlern wird also mehr bestellt und die Hersteller erhöhen ihre Produktion. 

Allerdings haben inzwischen alle Endverbraucher ihre Lagerkapazitäten aufgefüllt und benötigen nun nur noch den normalen Verbrauch wie sonst, um nachzukaufen. Diejenigen, die sich vollständig zu Hause verbarrikadiert haben und gar nicht mehr raus gehen, kaufen sogar weniger. Das heißt, wir werden demnächst in einer Überproduktion von Clopapier versinken. Falls der Peitscheneffekt eintritt.

Momentan sehe ich noch nichts davon. Das letzte Mal habe ich vor vier Wochen Clopapier gekauft. Damals war es schon knapp. Gerade eben habe ich wieder welches erbeutet. Wieder bei Müller, übrigens. Überall sonst habe ich vergeblich nachgesehen. Von Überproduktion keine Spur. Ich habe gerade auf den Verpackungen nachgelesen, aber dort steht nicht, wo es produziert wird. Da steht nur "hergestellt für". Stammt unser Hygienepapier aus China? Oder zumindest das billige? Momentan kann man nur Luxusvarianten kaufen. Eventuell handelt es sich aber auch um eine künstliche, absichtliche Verknappung, weil momentan doch niemand auf den Preis sehen wird, wenn er überhaupt irgendwelches Flauschpapier kaufen kann. Warum sollte man uns dann kostengüstiges Papier ins Regal stellen, wenn wir auch das doppelt so teure zu kaufen bereit sind?

Also, entweder stammt unser Toilettenpapier aus China, von wo gerade keines exportiert wird, oder der Peitscheneffekt tritt nicht zwangsläufig ein. Ganz so weit hat die Künstliche Dummheit bzw. Automatische Extrapolation die Lieferketten doch noch nicht im Griff. Vielleicht ist es aber auch böse Strategie, das wertvolle Papier knapp zu halten? 

Ich beobachte das Thema neugierig weiter, auch wenn ich für die nächsten fünf Wochen gut versorgt bin. 

Simon Ehrlich

 

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Corona-Apps und Datenschutz

Während in Asien anscheinend Sicherheit höher gewertet wird als Datenschutz, sind wir in Europa geteilter Meinung. Die Datenschutz-Gesetze und die hohe Bedeutung von Privatsphäre und Freiheit bleiben auch in der Corona-Krise gültig.

Die Wirtschaftsuniversität Wien hat drei Corona-Apps hinsichtlich Datenschutz und Wirksamkeit bezüglich Corona miteinander verglichen. Sie finden den Vergleich auf Englisch und Deutsch auf dieser Webseite

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